Kung-Fu besteht aus zwei großen Zweigen:
- die externen Stile oder WAI CHIA, die auf den Kampf ausgerichtet sind und der breiten Öffentlichkeit durch die Filme von Bruce Lee bekannt sind
- die inneren Stile oder NEI CHIA, die auf die Harmonisierung von Körper und Geist ausgerichtet sind, und auf die Energiekontrolle.
Die inneren Stile des Kung-Fu wurden von dem buddhistischen Mönch Bodhidharma mit zwei Zielen nach China gebracht:
- den von Schmerzen und Rheuma geplagten Mönchen helfen, sich körperlich zu regenerieren
- sie dazu bringen, sich in ihren Gebeten und Meditationen besser zu konzentrieren.
Quelle: Facebook
Kung-Fu ist sowohl
- eine Schule des Lebens und der Gesundheit
- eine Disziplin der Selbstbeherrschung und Konzentration.
Einige Kung-Fu-Haltungen haben einen martialischen Aspekt, aber hier ist der einzige Feind, den es zu bekämpfen gilt, die innere Zerstreuung, der Mangel an Willenskraft oder Konzentration.
Das Wort Kung-Fu bedeutet “Training”, “Disziplin”, es beinhaltet die Idee der Vervollkommnung, der Selbstverwirklichung.
Durch abwechselnde Kontraktionen und Entspannungen
- bewirkt Kung-Fu eine echte Selbstmassage der Muskelmassen und der inneren Organe,
- aktiviert Kung-fu den Energiefluss und magnetisiert den Körper neu.
Yogi Khane hat Kung-Fu in Aix-les-Bains und Gorée bei den Kuren, die er zusammen mit dem verstorbenen Dr. Philippe Baumgartner durchführte, vielfach eingesetzt. Die Kontraktionen-Dekontraktionen des Kung-Fu ermöglichen
- rheumatische Schmerzen verschwinden zu lassen,
- die Bänder zu stärken,
- die Gelenkbereiche zu regenerieren.
Sie haben eine vorbeugende oder therapeutische Wirkung bei Verstauchungen, Zerrungen, Sehnenscheidenentzündungen, Lendenschmerzen, Ischiasschmerzen und Rückenschmerzen.
Da die Kontraktion der Schlüssel zur Entspannung ist, hat Kung-Fu eine sehr beruhigende, ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem. Es hilft hyperagitierten Menschen, ihre Energie zu kanalisieren. Andererseits regt es lymphatische Menschen an, dynamisiert und strafft unsichere Menschen und hilft ihnen, ihren Weg zu finden.
Zusammen mit dem ägyptischen Yoga ist Kung-Fu eine wunderbare Ergänzung zum Hatha-Yoga: Seine Kontraktionen-Dekontraktionen ermöglichen es, den Körper auf die Asanas vorzubereiten und diese zu perfektionieren, wobei jedes Verletzungsrisiko vermieden wird.


